Jürgen H.R. Thomar
kontakt@thomar.net

Prostatakrebs, die Geißel des Mannes

 

Mit rund 48.650 Neuerkrankungen im Jahr ist Prostatakrebs in Deutschland heute die häufigste Krebs­art beim Mann. Hauptgrund hierfür ist der wachsende Anteil äl­te­rer Männer. Das mittlere Erkran­kungsalter liegt bei 71 Jah­ren.

85 Prozent der Män­ner über dem 65. Lebensjahr leiden aber bereits unter dem Prostata-Kar­zinom.  

Viele der betroffenen Männer wissen oft lange nichts von ihrer Krebserkrankung, da sie nicht zur Vor­sorge-Unter­su­chung gehen!

Das Prostata-Karzinom ist der sechst häufigste bösartige Tumor in der Welt. Er ist der dritt häufigste Tumor bei Männern weltweit.

In Eu­­ropa (auch in Deutschland!), Nordamerika und in Teilen Afrikas ist er die häufigste Krebsart. Es wird geschätzt, dass der Prostata­krebs im Jahre 2010 die häufigste Todesursache sein wird! 14

Das Alter spielt bei der Erkrankung an Prostatakrebs eine wesentliche Rolle. Über 80 Prozent aller Männer, bei denen ein Prostatakarzinom diagnostiziert wird, sind älter als 60 Jahre. 15

Die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken, steigt zwi­schen dem 50. und 85. Lebensjahr bis auf das 40-fache an.

 

Vorsorge-Untersuchung 

Nach dem Gesetz steht je­dem Mann ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich die Durch­füh­rung einer Krebs-Vorsorge­unter­su­chung zu. De facto nehmen aber nur maximal 15% aller Männer diese Möglichkeit der Früh­er­ken­nung wahr.

Die gängigen Untersuchungsmethoden reichen von der rektalen Pal­pation (dem Abtasten), über die transrektale Ultraschall­un­ter­su­chung bis hin zur PSA-Wert-Bestimmung. Die geeignete Methode sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

Ich selbst hatte Prostatakrebs, festgestellt bei einer Routine-Un­ter­su­chung mit der ersten und der dritten Methode.

Meine eige­nen Er­fah­run­gen fußen deshalb auf der Bekämpfung dieser Krebsart. Die Krebskur kann nach Aussage von Rudolf Breuss jedoch bei allen Krebsarten angewandt werden (siehe Krebsarten), so dass Sie die in meinem Buch beschriebene Vorgehensweise nahezu 1:1 auf andere Krebsarten übertragen können.